Italien
Die „Repubblica Italiana“ ist ein Staat in Südeuropa, ein lang gestrecktes Land in der ungefähren Form eine Stiefels, der in das zentrale Mittelmeer hineinragt.
Das Land besteht aus der Poebene mit einem großen Teil der Alpen im Norden, aus der italienischen Halbinsel, die 700 km weit in das Mittelmeer hineinragt und aus den zwei großen Inseln, Sizilien und Sardinien.
Das Alpengebiet im Norden grenzt an Österreich, die Schweiz und Frankreich und hat ein Kontinentalklima. Südlich von Florenz, im nördlichen Teil der Halbinsel, wird das Klima immer mehr ein Mittelmeerklima. Das Klima in Italien ist sehr unterschiedlich und kann auch ganz anders sein, als es das Stereotyp des „Landes der Sonne“ ahnen lässt: es kann in den Alpen sehr trocken und kalt sein, in der Poebene feucht und warm.
Italien ist schon immer berühmt gewesen für zwei seiner Vulkane: den heute erloschenen Vesuv bei Neapel und den sehr aktiven Ätna auf Sizilien. Die Landeshauptstadt Rom ist eine geschichtlich sehr wichtige Weltstadt, das Zentrum des alten römischen Reichs und der katholischen Christenheit. Italien ist sprachlich und religiös weitgehend homogen, politisch, kulturell und wirtschaftlich aber sehr verschieden. Das Land hat die fünfthöchste Bevölkerungsdichte Europas – ca. 200 Einwohner pro qkm. Der industrialisierte Norden wird bestimmt von Industrie, Handel und Privatwirtschaft, der weniger entwickelte Süden wird mehr von der Landwirtschaft beherrscht. Italien hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem landwirtschaftlich bestimmten Land in einen Industriestaat gewandelt, seine Marktwirtschaft ist die sechstgrößte der Welt.
Die lange, stiefelförmige Halbinsel hat eine große Verschiedenheit an Klimazonen, die das Land auch landwirtschaftlich in Norden und Süden einteilen. Im Norden werden hauptsächlich Getreide, Zuckerrüben, Sojabohnen, Fleisch und Molkereiprodukte produziert, während die Erzeugnisse des Südens meist Obst, Gemüse, Weizen, Olivenöl und Wein sind.
Obwohl sich ein Großteil des Berglandes nicht für die Landwirtschaft eignet, arbeitet in Italien ein großer Anteil der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft. Die meisten Betriebe sind klein, kleiner, als sieben Hektar, und sind im Eigenbesitz der Landwirte selbst.
Besonders in Süditalien und auf den großen Inseln (Sizilien, Sardinien) haben sich viele Betriebe auf die biologische Wirtschaftsweise umgestellt.
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