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Wußten Sie schon . . .  daß Pampelmusen bis zu 6 kg wiegen können und keine Grapefruits sind?

Grapefruit


Die Grapefruit (Citrus Paradisi) ist die größte aller Zitrusfrüchte und hat die Form einer abgeflachten Orange. Die Farbe der Schale variiert je nach Sorte. Sie ist jedoch meist gelb, kann aber auch grünlich oder rötlich ausfallen. Auch das Fruchtfleisch zeigt sich in weißlichen (matt gelben), rosafarbenen oder rötlichen Färbungen. Es gilt die Regel: je dunkler das Fruchtfleisch, desto süßer und lieblicher der Geschmack. Die Fruchtfleischfarbe ist auch Anhaltspunkt bei der Kategorisierung der Grapefruit.
In einigen Ländern werden Grapefruit zu den Pampelmusen gezählt. Das ist botanisch nicht richtig, da es sich um zwei unterschiedliche Früchte handelt, auch wenn man vermutet, dass die Pampelmuse eine Variante der Grapefruit ist.

Grapefruit sind eine hervorragende Quelle der Vitamine C und A. Sie enthalten ebenfalls interessante Mengen an Kalium und Folsäure. Sie sind appetitanregend und haben einen stärkenden Effekt auf den Verdauungsapparat. Andere innere Organe (wie Gallenblase, Leber und Milz) profitieren ebenfalls von einer Grapefruitdiät. Der hohe Gehalt an Chinin (Alkaloid) macht den Verzehr von Grapefruit vorteilhaft bei Fieberanfällen, kann aber auch einen vorbeugenden Schutz gegen Grippe darstellen.

Geschichte


Es ist anzunehmen, dass die “Grapefruit” ursprünglich von der Insel Barbados stammt, wo sie angeblich im Gulli der Welchman Halle um 1750 wuchs. Kapitän Shaddock von der Malay Inselgruppe führte diese durch natürliche Bestäubung zwischen Pomelo und süßer Orange entstandene Frucht aus.
Früher waren sie unter dem Namen “Verbotene Frucht” bekannt. Jedoch erhielten sie später den Namen “Grapefruit”, weil sie traubenartig (grape = Traube) an den Zweigen hängen. Von Barbados verbreiteten sie sich auch nach Jamaica, welches manchmal als Ursprungsland der Grapefruit genannt wird.