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. . . daß die Kiwi nach einem flugunfähigen Vogel aus Neuseeland benannt wurde?
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Kiwi
Kiwi (Actinidia chinesia) ist eine haarige, graubraune Beere, in der Form eines länglichen Eies, die man mit oder ohne Schale verzehren kann. Das grüne Fruchtfleisch ist weich und saftig. Es ist zur Mitte hin mit kleinen, eßbaren, schwarzen Samen durchsetzt, wodurch es sehr dekorativ aussieht. (In einem Obstsalat werden andere Obstsorten jedoch weich, wenn Kiwi mit untergemischt wird, daher achten Sie darauf, dass Sie diese erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.) Eine gut schmeckende Kiwi hat einen leicht zitronigen Geschmack, der außerdem an Erdbeere und Banane erinnert. Wählen Sie pralle und leicht weiche Früchte, die ähnlich wie beim Pfirsich bei Fingerdruck etwas nachgeben. Unreife Kiwis sind hart und schmecken herb und sauer. Kiwi sind im allgemeinen relativ unempfindlich.
Unter der Marke Nature & More erhalten Sie die Sorte Hayward.
Lagerung: Kiwi können bei -1 bis 0 Grad C und 98% Luftfeuchtigkeit 4-6 Monate gelagert werden. Dabei muß jedoch alles Äthylen aus der Verpackung entfernt werden, um den Reifungsprozeß nicht zu beschleunigen.
Bei Raumtemperatur reifen harte Kiwis innerhalb einiger Tage nach. Diesen Prozeß können Sie beschleunigen, indem Sie die Kiwis in einer Plastiktüte aufbewahren, am besten zusammen mit einer reifen Banane. Im Kühlschrank können Sie harte Kiwis bis zu drei Wochen lagern. Sortieren Sie schrumpelige, matschige und angestoßene Früchte aus. Die Größe der Kiwis ist nicht entscheidend für die ihre innere Qualität. Kiwis enthalten fast genauso viel Vitamin C wie Orangen. Dieses hat einen positiven Effekt auf das Immunsystem, stärkt die Blutgefäße und das Bindegewebe. Auch bei Stressbewältigung und dem Erhalt der Konzentrationsfähigkeit, spielt Vitamin C eine Rolle. An Mineralstoffen enthält die Kiwi größere Mengen an Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Daneben fördern Kiwis die Entleerung des Darms und der Blase.
Die Tatsache, dass Kiwis andere Lebensmittel beim Kontakt weich werden lassen (z.B. im Obstsalat) hängt mit ihrem Gehalt an Aktinidin und Bromelin zusammen. Enzyme, die durch den Kontakt mit Sauerstoff aktiviert werden. Bei Anwesenheit von Kiwis wird Gelatine nicht fest. Beim Marinieren von Fleisch ist dieser Effekt wünschenswert.
Geschichte
Missionare brachten sie 1906 nach Neuseeland, wo sie zunächst extensiv kultiviert wurde. Erst 1937 fing die kommerzielle Produktion der Kiwis an, durch einen neuseeländischen Farmer des Bay of Plenty. Gerüchte sagen, dass die Kiwi 1960, durch ein Restaurant in Kalifornien populär wurde.
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