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Wußten Sie schon . . .  daß Mandarinen, so wie alle Zitrusfrüchte übrigens, botanisch gesprochen zu den Beerenfrüchten gehören?

Mandarine


Allen Mandarinen (citrus reticulata) gemeinsam ist der, im Vergleich zur Apfelsine etwas kleinere Wuchs, der als Strauch oder Bäumchen kultivierten Pflanzen und die geringere Größe der Früchte. Die eigentliche Mandarine, deren Urheimat Südostasien ist, die heute aber weltweit kultiviert wird, weist zahlreiche Kerne auf, während die leuchtend roten Satsumas (in der japanischen Provinz Satsuma gezüchtet) meist kernlos sind. Seit langer Zeit werden Mandarinen aufgrund ihres aromatisch-süßen Geschmackes geschätzt. Wegen ihrer relativ empfindlichen Schale, erleiden sie leicht Verletzungen und müssen deshalb vorsichtig behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Zitrusfrüchten, läßt die Mandarine sich leicht schälen und zerteilen, eine Tatsache, die sie zur idealen Zwischenmahlzeit werden läßt.

Einkaufstipps:
Achten Sie darauf, daß die Mandarine eine saftige, glänzende Schale mit feiner Struktur hat und keine weichen Stellen aufweist. Lassen Sie sich nicht abschrecken durch das aufgeblasene Aussehen. Das ist ganz normal, denn dadurch läßt sie sich so gut pellen.

Bei der Mandarine sticht kein Nährstoff besonders hervor. Es handelt sich dennoch um ein gesundes Lebensmittel, da kalorienarm, cholesterinfrei, Vitamin C -, flavonoid- und kaliumhaltig. Außerdem ist die Mandarine gut geeignet als leichter Snack zwischendurch.

Geschichte


Mandarinen waren im Ferne Osten ausschließlich der gehobenen Klasse vorbehalten. Ihren Namen verdankt sie den leuchtend orangenen Roben der Mandarin, den Würdenträgern des chinesischen Hofes zur damaligen Zeit. Obwohl Mandarinen seit über 3000 Jahren in China angebaut werden, erreichten sie Nordafrika erst 200 n. Chr. Die Mauren brachten sie etwa 700 n. Chr. nach Europa. Die ersten Mandarinen wurden von Tangier in Marokko verschifft. Das erklärt warum sie fälschlicherweise auch als Tangerinen bezeichnet werden