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Wußten Sie schon . . . daß Mangobäume über 18 m hoch werden?

. . . daß Mangos in Indien heilige Früchte sind?

Mango


Mangos (Magnifera indica) sind längliche bis nierenförmige Früchte mit einer weichen, lederartigen Haut, in den Farbschattierungen von lila über rot, gelb, grün und orange und allen Zwischenstufen. Das saftige Fruchtfleisch der Mango hat ein tiefgelbes oder orangefarbenes Aussehen und sollte frei von Fasern sein. Mangos sind angenehm aromatisch mit einer ausgewogenen Balance von süß und sauer. Die Größe der Frucht variiert von 5 - 20 cm Länge. Sie wiegt zwischen 250 - 750 g.

Beitrag zur Ernährung
Mangos sind eine exzellente Quelle für die Vitamine A und C. Sie weisen im Vergleich zu anderen Früchten einen hohen Gehalt an Folsäure, Calcium und Vitamin E auf und enthalten ein verdauungsförderndes Enzym, das zudem für Zufriedenheit sorgen soll. Mango, Papaya, Ananas und Kiwi besitzen zudem noch ein Enzym, das dazu neigt, Milchprodukte zu verflüssigen und Gelatine am Festwerden zu hindern. Wenn sie für diese Zubereitungsarten verwendet werden, sollten sie vorher kurz gekocht werden. Jeder Teil des Mangobaums hat wohltuende Wirkungen auf den menschlichen Organismus und wurde in der einen oder anderen Form in der Volksmedizin eingesetzt. Ob Rinde, Blätter, Früchte oder Kern, alle wurden in verschiedenste Behandlungsmethoden oder vorbeugende Maßnahmen integriert.

Nützliche Hinweise
Mangos sind reif, wenn sie sich am Stängelende leicht eindrücken lassen, bzw. bei Druck nachgeben wie ein reifer Pfirsich. Meiden Sie Mangos mit schwarzen Flecken! Saurer Geschmack, faseriges Fleisch oder schrumpelige Haut sind Anzeichen für zu früh geerntete Früchte. Überreife Früchte haben einen seifigen, terpentinartigen Geschmack. Mangos halten sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen. Sie können sie bei Raumtemperatur zusammen mit einem Apfel in einem Papier- oder Plastikbeutel leicht nachreifen lassen. Wenn sie einmal reif sind, sollten sie nicht länger als einige Tage aufbewahrt werden. Vermeiden Sie Temperaturen unter 10°C.

Geschichte

Die Legende sagt, dass Buddha seine Ruhe und Gelassenheit in einem Mangohain gefunden hat. Persische Händler brachten die Frucht dann in den mittleren Osten und nach Afrika. Von dort aus wurde sie von den Portugiesen mit nach Brasilien und den Westindischen Inseln genommen. Von Mangofarmern wurde sie 1830 zum ersten Mal in Florida angebaut, um ihren Eroberungsfeldzug 1890 bis nach Kalifornien fortzusetzen.