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Orange

Orange

Produktbeschreibung

Orangen (Citrus sinensis) gehören zu den bekanntesten und weitverbreitetsten Zitrusfrüchten. Sie werden weltweit, überall dort, wo das Klima es zuläßt angebaut. Orangen sind orangefarbig –die Farbe wurde übrigens nach der Frucht benannt und nicht umgekehrt.

Alle Zitrusbäume gehören der Gattung “Zitrus” an und können größtenteils untereinander gekreuzt werden – aus dieser “Übersorte” stammen Zitronen, Limonen und Orangen. Trotzdem wurden alle Sorten der Zitrusfamilie mit eigenen lateinischen Namen versehen. Orangen z.B. werden Citrus sinensis oder Citrus aurantium genannt.

Man unterscheidet zwei Hauptsorten: die süße Orange und die saure Orange. Wie der Name vermuten läßt, haben süße Orangen einen süßen, milden Geschmack. Saure Orangen haben eine besonders schöne Schalenfärbung, aber dafür schmecken sie extem bitter mit einem hohen Säuregehalt. Orangen sind typischerweise rund. Ihre Bäume werden zwischen 4 bis 5 m hoch, was jedoch abhängig ist von der verwendeten Unterlage und den Wachstumsbedingungen.

 

 

 

Geschichte

Geschichte
Wahrscheinlich waren es die Römer - ein Volk, das viel mit exotischen Früchten handelte, die schließlich etwa im 1. Jahrhundert n.Chr. einige Zitrusbäume aus Indien mitgebracht haben. Es soll sich vor allem um Zitronen und Orangen der sauren Sorte gehandelt haben. Mit dem Untergang des römischen Reiches, im 5. Jahrhundert n.Chr., erlosch dort auch der Orangenanbau und -import für viele Jahrhunderte.

Sehr wahrscheinlich wurden Orangenbäume in Nordafrika im ersten Jahrhundert n.Chr. und im Süden Spaniens im 8. oder 9. Jahrhundert angebaut. 1200 Orangenplantagen gaben der Gegend von Sevilla bis Granada, sowie ganzen Landstrichen in Portugal ein charakteristisches Erscheinungsbild. Zeitgleich brachte eine andere muslimische Gruppe den Orangenanbau nach Sizilien.

Die süßen Orangensorten, die wir heute verzehren, erschienen im Westen erst relativ spät (14./15. Jhd.). Die Sorten waren Zuchtergebnisse und –erfolge der südostasiatischen Kulturen. Das Wort Orange stammt vom Sanskrit “naranga”, was soviel bedeutet wie duftende Frucht. Dieser Zusammenhang ist in vielen Sprachen noch deutich: arabisch “narani”, persisch “narang”, spanisch “naranja” und in Italien “arancia”. In einigen spanischen Dialekten wird die Orange “Saft aus China” genannt, was auch darauf hinweist, dass sie ursprünglich aus dieser Gegend stammt. Die Römer nannten die Frucht “citrus” oder “citrea” vom griechischen “kitrea”. Linnaeus hat den lateinischen Namen beibehalten, um die Gattung zu beschreiben.

Den Atlantischen Ozean überquerte die Orange mit Kolumbus im Jahre 1493. Kolumbus brachte Samen, oder sogar kleine Bäume, von Orangen, Zitronen und Limonen, von Spaniens Kanarischen Inseln zu der Insel Hispaniola, heute Haiti und Dominikanische Republik. Bald darauf blühte der Anbau von süßen und sauren Orangen auf den Karibischen Inseln. Mit den Spaniern erreichten Sämlinge Panama 1516 und zwei Jahre später Mexiko. Die Ureinwohner Amerikas, die dort vermutlich lebten, waren fasziniert von den Orangenbäumen und schenkten ihnen besondere Aufmerksamkeit. Etwa zur gleichen Zeit kultivierten die Portugiesen süße Orangensorten in ihrer riesigen südamerikanischen

Nährwerte

Mehr als jede andere Frucht verbinden wir die Orange mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C. Aber diese Frucht hat noch viel mehr zu bieten. Eine kleine Orange (ca.140 g) enthält bereits größere Menge an Folsäure, Kalium, Vitamin B1, sowie Calcium und Magnesium. Die Anwesenheit von Flavonoiden, Carotinoiden und in den roten Sorten Anthocyanen stärken die Abwehrkräfte des Körpers, schützen unsere Blutgefäße und verbessern unser Sehvermögen im Dunkeln. Die Inhaltstoffe der Orange helfen uns beim Entschlacken und unterstützen Leber und Niere bei ihrer Arbeit. In der Kosmetikindustrie werden mit Orangenfruchtfleisch Packungen hergestellt, die vorzeitige Alterungsprozesse der Haut vermeiden helfen sollen. Der Saft wird in adstringierenden oder tonisierenden Lotions verwendet.

Tipps

Tipps
Orangen sollten sich fest anfühlen und schwer sein für ihre Größe, dann sind sie am saftigsten. Vermeiden Sie Früchte, die weiche Stellen aufweisen oder eine stumpfe, verblaßte Farbe haben. Orangen können Sie bis zu einer Woche bei Raumtemperatur aufbewahren oder noch länger im Kühlschrank. Ihre Saftigkeit erhalten sie jedoch besser bei Raumtemperatur. Dünnschalige Orangen sind im allgemeinen saftiger als dickschalige und kleine bis mittlere Früchte süßer als sehr große. Machen Sie sich keine Sorgen über den Reifezustand bei Orangen, diese werden immer im reifen Zustand gepflückt. Ihre feste und robuste Schale schützen sie ausreichend. Es bedarf keiner zusätzlichen Verpackung. Vermeiden Sie die Lagerung in verschlossenen Plastiktüten, die entstehende Feuchtigkeit könnte Schimmelbildung fördern. Statt sie frisch zu essen, können Sie Orangen auch sehr gut verarbeiten, z.B. zu Saft, Marmelade, Obstsalat, Soßen oder Likör. Die Schale schmeckt herrlich als kandierte Frucht, kann aber auch in Soßen, Kuchen oder Marmelade verwendet werden.

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