Aldo Ramirez

Nativa

Hallo, mein Name ist Aldo Ramirez von Nativa! Zusammen mit meinem Team und einer Gruppe erfahrener Kleinbauern baue ich Bio-Ingwer und -Kurkuma an, reinige, trockne und verpacke ihn für Nature & More. Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten!

Hier in Pichanaqui in der Chanchamayo-Provinz von Peru wächst unser Inger und Kurkuma in Höhenlagen von bis zu 1000 Meter. Diese Gegend hier ist wirklich wunderschön und bedeckt von üppigen grünen Regenwäldern. Schon mein Großvater war Landwirt in dieser Gegend und baute neben Kaffee auch Orangen an. Mein Vater folgte seinem Beispiel und wurde ebenfalls Orangen-Farmer. Ich erinnere mich noch ganz genau an die langen Autofahrten (über 12 Stunden) durch den Dschungel und über die hohen Bergpässe der Anden bis zum Markt in Lima.

Ich hatte als erster in unserer Familie die Möglichkeit, auf die Universität in Lima zu gehen und zu studieren. Mein Leben lang musste mein Vater hart arbeiten, um mir diese Chance zu geben, die er nie hatte. Andererseits war es für mich dann auch eine große Bürde, in jedem Fall erfolgreich sein zu müssen. Während meines Studiums lernte ich dann auch viel über Logistik - und fühle mich irgendwann so zu Hause in dem Thema, dass ich begann, Ingwer, Kurkuma und andere Früchte zu exportieren. Damals war ich einer der ersten Exporteure in Peru und vieles, was heute selbstverständlich ist, war eine echte Herausforderung.  

Auch wenn es nicht immer einfach war, habe ich doch viel daraus gelernt - vielleicht mehr, als wenn alles von Anfang an geklappt hätte. Deswegen bin ich heute sehr stolz darauf, dass unser Unternehmen Nativa einer der besten Exporteure für Bio-Ingwer und -Kurkuma in Peru ist! Erst die vielen Steine auf unserem Weg haben uns dazu gemacht.

Interview Aldo

N&M: Wie ist dein Unternehmen organisiert?
Aldo: Dank der reichhaltigen Böden und des tropischen Klimas ist diese Gegend perfekt für den Bio-Anbau von Kurkuma und Ingwer geeignet. Wir arbeiten mit etwa 30 Kleinbauern zusammen und unterstützen sie, wo möglich. Im September beginnen wir mit dem Setzen der Pflanzen, kurz vor dem Beginn der Regenzeit. Dann haben die Pflanzen Zeit bis in den April hinein, um zu wachsen und zu gedeihen. Im Juli werden die ausgereiften Wurzelstöcke dann geerntet.

N&M: Was unterscheidet Nativa von anderen Ingwer- und Kurkuma-Lieferanten?
Aldo: Zuerst einmal arbeiten wir nur mit Kleinbauern zusammen, die Ingwer und Kurkuma innerhalb eines Fruchtfolgewechsels anbauen - und bei denen kein unberührter Regenwald für den Anbau zu Schaden kommt. Zweitens wird der Ingwer bei anderen Lieferanten nach der Ernte einfach auf den Boden gekippt und oberflächlich abgespült. Wir waschen ihn sorgfältig per Hand in speziellen Becken, und verwenden nur frisches sauberes Wasser, um Kontaminationen zu vermeiden. Der Trocknungsprozess findet dann bei uns auch in speziellen Räumen unter kontrollierten Bedingungen statt - nicht an der freien Luft, wo die Wurzeln ungeschützt streunenden Hunden, Vögeln und den Autoabgasen ausgesetzt sind. Zum Schluss haben alle unsere Angestellten feste Verträge - das klingt für Sie sicher ganz normal, aber hier ist es etwas Besonderes. Denn nur 5% aller Erwerbstätigen in Pichanaki haben einen Vertrag. Wir fühlen uns sehr verbunden und verantwortlich unseren Mitarbeitern gegenüber, deshalb übernehmen wir viele Leistungen für sie, die normalerweise nicht üblich sind: so sorgen wir für ihr Mittag- und Abendessen, gleichen Überstunden mit einem höheren Stundenlohn aus und zahlen ihre Gehälter auch in Zeiten mit weniger Arbeitsbedarf fort. Mitarbeiter mit Kindern erhalten zudem einen speziellen Familien-Bonus namens ‚Asignación Familiar’, der ihnen erlaubt, Kosten für Schulbücher, Schul-Uniformen, Nachhilfeunterricht und andere familienbezogene Ausgaben zu decken.

N&M: Was für Menschen leben in diesem Teil Perus?
Aldo: Wir haben hier viele Mitglieder der Ashaninca-Gruppe, eine ethnische Minderheit, die ursprünglich im Regenwald beheimatet war und eine eigene Sprache und Kultur hat. Sie sind nach den Quechua die zweitgrößte Gruppe in Peru. Wir haben hier auch eine große Gruppe mit japanischen Vorfahren, die etwa vor 200 Jahren hier her eingewandert sind.

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Was züchte ich?

Geolocation is -10.9265815, -74.87455449999999

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