Jan en Eelkjen Bruinsma

Vredenoord

Hi, wir sind Jan und Eelkjen Bruinsma und bauen zusammen mit unseren Kindern und einem kleinen Team im Norden der Niederlande Rosenkohl für Nature & More an.

Unsere Farm ist 50 Hektar groß und grenzt an die Küste. Die Region hier wird Waddensee genannt und hat erst kürzlich die Auszeichnung „schönstes Naturreservat der Niederlande“ bekommen. Aber es ist hier nicht nur außerordentlich schön, sondern auch sehr sauber, da es wenig Verkehr gibt und immer eine angenehme Meeresbrise über die Felder weht. Es ist hier zwar kälter und nässer als durchschnittlich aber durch den Wind wird die Feuchtigkeit schnell wieder aus Boden und Luft vertrieben und in Kombination mit den fruchtbaren Böden können wir hier biologisches Gemüse in Premiumqualität anbauen. 

Seit 1999 betreiben wir jetzt schon biologische Landwirtschaft. Und auch, wenn das schon eine ganze Weile ist, lernen wir trotzdem jeden Tag dazu. Wie für andere Bauern auch, dreht sich bei uns alles um gesunden und lebendigen Boden. Je grösser die Vielfalt an Organismen in der Erde ist, desto besser. Daher arbeiten wir mit einem Fruchtfolge-System. Das bedeutet, dass wir neben Rosenkohl auch Saatkartoffeln, Brokkoli, Karotten, rote Zwiebeln, Bohnen, Schalotten, Sommerhafer, Erbsen, Sellerie und eine Klee-Gras-Mischung anbauen. Die Klee-Gras-Mischung ermöglicht es dem Boden nicht nur sich zu erholen, sondern hilft auch dabei organische Substanz aufzubauen und Stickstoff zu binden. All das trägt zu einem gesunden Boden bei. 

Interview mit Eelkjen und Jan

Könnt ihr uns etwas über die Geschichte eurer Farm erzählen? 
Eelkjen: Die Farm wurde 1870 gebaut. Damals wurde auf allen Farmen Tierhaltung und Ackerbau betrieben. Dadurch gab es immer eine natürliche Balance auf den Feldern und genau das versuchen wir auch nach fast 150 Jahren zu erreichen! Jans Großvater war der erste hier und sowohl Jan als auch sein Vater sind auf genau dieser Farm geboren und aufgewachsen. 

Warum habt ihr auf biologische Landwirtschaft umgestellt? 
Jan: In den späten 90er Jahren habe ich mich mit verschiedenen Optionen auseinandergesetzt und bin schnell zu dem Schluss gekommen, dass diese Region perfekt für biologische Landwirtschaft ist. Natürlich hat auch die steigende Nachfrage nach Bioprodukten eine Rolle bei meiner Entscheidung gespielt, aber ich habe mich schon damals für die Böden verantwortlich gefühlt, und tue es auch heute noch. Außerdem möchte ich es auch zukünftigen Generationen ermöglichen hier Ackerbau zu betreiben. 

Was ist der größte Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft? 
Jan: Um ehrlich zu sein war die Umstellung überhaupt nicht schwer. Was sich geändert hat, war, dass wir so viel selbst machen mussten. Wir mussten uns wirklich etwas aufbauen und konnten nicht länger im Autopilot-Modus arbeiten. Aber trotz der vielen Arbeit hat es so viel mehr Spaß gemacht!

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