Sanjay Bansal

Ambootia Group

Hallo, mein Name ist Sanjay Bansal und ich bin Vorsitzender von Ambootia. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer biologisch erzeugten Kurkuma!

Wir sind stolz darauf, diese außergewöhnliche Pflanze anzubauen und zu exportieren – Sie kennen Kurkuma vielleicht auch unter dem Namen Gelber Ingwer, Safranwurzel oder Gelbwurzel. Sie ist tief in der indischen und überhaupt in der südasiatischen Küche verankert. Deshalb freut uns besonders, unser Sortiment nun um dieses maßgebliche Gewürz zu bereichern.

Denn eigentlich sind wir von Ambootia dafür bekannt, besonders hochwertige, biologisch-dynamisch erzeugte und fair gehandelte Tees anzubauen und auf der ganzen Welt zu vertreiben. Von mir behaupten die Leute deshalb sogar, dass Tee in meinen Adern fließt!

Mein Vater, Herr SP Bansal, startete 1948 im Tee-Geschäft, als er im nordostindischen Assam einen Job in einer Tee-Firma annahm. Ich wurde dann bereits auf dem Ambootia-Teeanwesen in der Darjeeling-Provinz geboren, das war 1961. Je älter ich wurde, umso mehr lernte ich über die Welt des Tees und begriff bald, dass biologischer Anbau der einzige Weg war, um eine hohe Qualität über einen langen Zeitraum hinweg zu gewährleisten. Wir waren zuversichtlich, dass diese für uns so neue Methode dazu beitragen würde, nicht nur die Produktivität zu steiger, sonder auch die Qualität. Außerdem sprach diese Anbau-Methode uns an, weil sie gut für Mensch und Umwelt ist. Und der Erfolg gibt uns Recht: seit 1984 wachsen wir beständig und haben unsere Entscheidung für den ökologischen Anbau nie bereut!

Neben dem Tee bauen wir übrigens auch noch Bio-Orangen an, ebenso Ingwer, natürlich Kurkuma und wir erzeugen auch leckeren Honig hier auf unseren Plantagen.

 

Was gefällt dir am Bio-Anbau am meisten?

Die biologische Landwirtschaft hat es uns ermöglicht, unsere wirtschaftlichen Aktivitäten mit unserer Verantwortung für Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Es macht uns nicht nur froh, ein einwandfreies und reines Produkt herzustellen, sondern auch, für unsere Mitarbeiter und Angestellten ein unbedenkliches Arbeitsumfeld zu schaffen. Letzten Endes hat die Bio-Landwirtschaft, weil sie arbeitsintensiver ist, auch mehr Wohlstand für die Menschen hier gebracht und ein sicheres, vergleichsweise hohes Einkommen.

Vor vielen Jahren hast du deinen Betrieb von konventionellen Anbau auf Bio-Anbau umgestellt. Welches Fazit ziehst du?

Dass wir einfach nur aufmerksam die Natur beobachten müssen. Sie wird uns zeigen, was zu tun ist.

Welchen Rat würdest du anderen Landwirten geben, die an einer Umstellung auf Bio-Anbau interessiert sind?

Umweltbewusstes Handeln sollte nicht nur auf kurzfristige wirtschaftliche Erfolge abzielen. Ökologische Landwirtschaft ist ein kleinteiliges, dennoch komplexes System, das die lokalen Kreisläufe vor Ort in hohem Maße mit einbezieht. Deshalb wird sie auf längerer Sicht Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Wohlstand in der Region befördern.

Was würdest du gerne an Ambootia’s Situation vor Ort verändern oder verbessern?

Ich würde gerne mehr gemeinnützige, didaktische Programme ins Leben rufen, zum Beispiel zum Thema Wassermanagement. Und ich würde der jüngeren Bevölkerung gerne mehr bieten, zum Beispiel eine bessere (Aus-)Bildung.

Wie schätzt du die Verbindung zwischen den Angestellten und Mitarbeitern von Ambootia und den Endverbrauchern ein? Was verbindet sie?

Die Unterstützung und die Wertschätzung unserer Arbeit durch die Verbraucher ist eine große Inspirationsquelle! Sie geben unserem Tun einen Sinn und Zweck – das wiederum lässt uns unser Potential erkennen und entfalten. Das bringt uns nicht nur berufliche Erfüllung, sondern führt natürlich auch zum Erreichen unser ökonomischen Ziele. Und, auch das muss gesagt werden: uns verbindet die Leidenschaft für gute, ehrliche und nachhaltige Produkte. Danke dafür an dieser Stelle!

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